Die Physik der Magie: Das Ruder und die Forcola der Gondel

Haben Sie jemals einem Gondoliere dabei zugesehen, wie er durch die engen Kurven des Canal Grande navigiert? Es ist nicht nur Geschick; es ist ein Meisterwerk tausendjähriger Schiffsbaukunst. Um die beste Gondelfahrt in Venedig zu erleben, muss man die Werkzeuge dahinter verstehen.

Wie lang und schwer ist ein Gondelruder?

Das Ruder, in Venedig Remo genannt, ist ein Riese. Es ist meist über 4,2 Meter lang – mehr als doppelt so groß wie ein Mensch! Trotzdem wiegt es nur etwa 4 bis 5 Kilogramm. Es wird aus flexiblen Hölzern wie Esche oder indonesischem Ramin gefertigt, um dem Wasserdruck standzuhalten.

Was ist die „Forcola“ und warum ist sie das „Lenkrad“?

Die Forcola ist das komplexeste Holzstück der maritimen Welt. Es ist die Dolle, auf der das Ruder ruht, geschnitzt aus einem Block Walnuss- oder Birnenholz. Wir nennen sie das „Lenkrad“, weil die Gondel je nach Position des Ruders lenkt, bremst oder beschleunigt. Sie verkörpert 1.000 Jahre Erfahrung.

Kann ein Gondoliere ohne Forcola das Gleichgewicht halten?

Niemals. Die Forcola ist das „dritte Bein“ des Gondolieres. Sie bietet den nötigen Hebel, um den Ruderer auf dem schmalen Heck im Gleichgewicht zu halten. Ohne diesen Widerstand würde der Gondoliere den Halt verlieren und ins Wasser fallen!

Was ist das Geheimnis der Haltung des Gondolieres?

Die Technik heißt Voga alla Veneta. Der Gondoliere steht hinten, mit dem Blick nach vorn, ein Bein vor dem anderen. Diese Haltung sorgt für den perfekten Schwerpunkt, um das Boot zu bewegen und gleichzeitig den Kanal im Blick zu behalten.

Wo kann ich diese Werkzeuge aus der Nähe sehen?

Besuchen Sie die Gondola Gallery, um ein 4-Meter-Ruder zu bestaunen und eine echte Forcola zu berühren. Mit unseren VR 3D-Brillen erleben Sie die Geschichte hautnah. Danach sind Sie bereit, die Meister bei der Arbeit zu sehen.

👉 Buchen Sie hier Ihre private Gondelfahrt in Venedig

GONDOLIER SMILING
Suche
Unsere meistverkauften Touren